Integrationspolitik in Steglitz-Zehlendorf

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Selbstverständlich gibt es auch im Südwesten Berlins Menschen mit Migrationshintergrund: erfolgreiche Geschäftsleute in Lichterfelde und Wannsee, Bürgerinnen und Bürger mit mehr oder weniger spektakulären Jobs in Steglitz, Dahlem und Lichterfelde, internationale Studenten in Schlachtensee. Sie alle sind mehr oder weniger in der Mitte der Gesellschaft angekommen und bereichern mit ihren internationalen Hintergründen unseren Bezirk sehr. Der Anteil derer, die noch nicht in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind, ist sicher nicht vergleichbar mit Neukölln, aber nicht integriert zu sein im eigenen Lebensumfeld ist immer eine Hürde, unabhängig von der Anzahl derer, mit denen man/frau diesen Zustand teilt.
Stadtteilmütter, ein Wohnprojekt für Frauen mit Migrationshintergrund, die mit ihren Kindern von Gewalt bedroht wurden und eine ausreichende Anzahl von Integrationskursen sind gute Bespiele für die Richtung in die es gehen muss. Ein Bildungsprojekt im Herzen der Thermometersiedlung, das den Bewohnerinnen und Bewohnern Perspektiven bieten und sie damit in die Mitte der Gesellschaft bringen soll, ist in Planung.
Aber die Anzahl der Projekte in unserem Bezirk, die Integration und den Abbau der Hürden sowie die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – vor allem für die Kinder und Jugendlichen in schwierigen sozialen Situationen – unterstützen, fordern und fördern, sind aus unserer Sicht noch nicht einmal annähernd ausreichend! Regina Veraguth