Presseerklärung von Christa Markl-Vieto und Nina Blinten: Stellungnahme zu rot-roter Bedarfszahlenpleite

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Zu den aktuellsten Meldungen bezüglich fehlender Kita-Plätze erklären Christa Markl-Vieto und Nina Blinten:

 

In Berlin fehlen erneut Kita-Plätze – und das vor allem, weil der Senat jedes Jahr wieder die Bedarfszahlen vollkommen falsch einschätzt und nachträglich nach oben korrigieren muss. Noch nie war die Korrektur der Bedarfszahlen jedoch so extrem wie in diesem Jahr.

Unsere grüne Stadträtin Anke Otto konnte trotz dieser schlechten Bedingungen, für die der rot-rote Senat verantwortlich ist, erreichen, dass im Bezirk Steglitz-Zehlendorf bisher kein Kita-Platz-Mangel entstanden ist, obgleich in einzelnen Gegenden auch hier die Plätze knapp werden. Damit wir bei dem steigenden Bedarf für die Zukunft gut gewappnet sind, werden wir Frau Ottos langjährige, sehr erfolgreiche Arbeit fortführen und bei frei werdenden Gebäuden prüfen, ob sie sich als Kita eignen und an einen freien Träger vermittelt werden können.

Ausreichend Kita-Plätze sind aber nur ein Teil unserer Forderungen: Wir treten außerdem dafür ein, dass die Öffnungszeiten der Kitas sich an den Bedürfnissen aller Eltern orientieren – die alleinerziehende Krankenschwester im Schichtdienst muss ihr Kind genauso in der Kita unterbringen können wie der Vater mit regelmäßigen Bürozeiten oder aber auch Eltern ohne Arbeitsstelle. Dabei ist uns wichtig, dass die Kinder in der Kita nicht nur beaufsichtigt, sondern individuell gefördert werden. Nur wenn alle Kinder von Anfang an eine gute Förderung erhalten, können wir Chancengleichheit unabhängig vom Elternhaus erreichen.

 

Christa Markl-Vieto ist Fraktionsvorsitzende der BVV-Fraktion und Bezirksbürgermeisterkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen Steglitz-Zehlendorf; Nina Blinten ist Kreisvorsitzende und auf Platz 5 der BVV-Liste von Bündnis 90/Die Grünen.