Bürgerversammlung mit Podiumsdiskussion zu kundenfreundlichem Zweitzugang S-Bahnhof Zehlendorf am 2. Juli

Kategorie: Archiv Tags:

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in der BVV Steglitz-Zehlendorf lädt am

 

Mittwoch, den 2.7.2014

18:00 Uhr

ins Bali-Kino Zehlendorf,

Teltower Damm 33, 14169 Berlin

 

zu einer 

 

Bürgerversammlung mit Podiumsdiskussion und Publikumsfragen zum Thema „kundenfreundlicherer Zweitzugang zum S-Bahnhof Zehlendorf“

(Der Eintritt ist selbstverständlich kostenlos.)

 

 Es nehmen teil:

  • Christa Markl-Vieto (Bezirksstadträtin) (Moderation) (ZUGESAGT)

  • Reinhard Crome (Grüner Fachplaner mit Impulsreferat) (ZUGESAGT)

  • Axel Schwipps (Zuständiger Planung und Abstimmung von ÖPNV-Infrastruktur, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt) (ZUGESAGT)

  • Patrick Malter (Leiter Bahnhofsmanagement Berlin der Deutsche Bahn AG) (ZUGESAGT)

  • Sabine Lappe (Amtsleiterin Stadtentwicklung im Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf) (ZUGESAGT)

  • Stefan Gelbhaar MdA (Verkehrspolitischer Sprecher Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus) (ZUGESAGT)

  • Bernd Steinhoff (Verkehrspolitischer Sprecher Bündnis 90/Die Grünen in Steglitz-Zehlendorf) (ZUGESAGT)

 

 Zum Hintergrund (Pressemitteilung vom 04.04.14):

 

Im Rahmen der auf uns zukommenden Erneuerung der Bahnbrücken über den Teltower Damm durch die Deutsche Bahn DB Station & Service AG und der begleitenden Senatsplanungen sprechen sich die Grünen in Steglitz-Zehlendorf für eine bessere und verkehrssichere Lösung der zweiten Zugangswege zum S-Bahnsteig aus:

 

Während die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (SenStadtUm) und die DB AG aktuell einen engen Zugang direkt unter den dunklen Bahnbrücken planen, favorisieren die Grünen eine verkehrssichere und bürgerfreundliche Lösung mit Stadtteilverbindung und Quartiersverbesserungen. Zwischen dem Platz vor der ehemaligen “Kaiserlichen Post”  an der Martin-Buber-Straße und der Machnower Straße (s. Bild) sollen die S-BahnnutzerInnen einen transparenten zweiten Zugang zum Zentrum von Zehlendorf und den dort gelegenen Geschäften erhalten. Eine solche Verbindung würde kürzere, leichtere und offenere Zugangsmöglichkeiten auch für die SchülerInnen der Droste- und der Schadow-Schule und für die BesucherInnen von Stadtbibliothek und Musikschule ermöglichen, ebenso direktere Wege zwischen den Bussen und Bahnen sowie ausreichenden Raum z.B. für Fahrradabstellplätze.

 

Zudem wäre die Lösung der Grünen wesentlich verkehrssicherer, da der Bürgersteig vor und unter den Brücken mit 2,5-3 m sehr schmal ist und dort auch ein vielbefahrener Fahrradweg entlang führt. Zusammenstöße zwischen Fußgängern, Radfahrern und ÖPNV-Fahrgästen wären vorprogrammiert. Der Senat plant zwar als Sicherheitsmaßnahme zusätzliche Schutzgitter, die allerdings den verbleibenden Raum noch weiter einengen würden. Auch die Planung einer breiteren Brückenunterführung würde die konfliktträchtigen Engstellen am Fürstenhof (Radio Herz bzw. Block House) und an der Einmündung der Machnower Straße nicht beseitigen. Eine breitere Brückenöffnung und größere Durchfahrthöhe, weiter auseinander liegende Brückenauflager, größere Spannweiten und dadurch bedingt massivere und höhere Brückenkonstruktionen verteuern und verkomplizieren die Baumaßnahme nur. Die alternative Lösung der Grünen dagegen spart und bietet etliche tragfähige Vorteile für die zukünftige und nachhaltige Stadtentwicklung im Zentrum von Zehlendorf und für seine BewohnerInnen, BesucherInnen und Verkehrsgäste.

 

Wir wollen keine Stuttgart21-Entwicklung und keine Airport-BER-Situation, sondern eine menschenfreundliche, transparente und “einfache” Lösung, die dauerhaft die Bedürfnisse der NutzerInnen erfüllt.

 

Nach dem Lösungsvorschlag der Grünen werden außerdem die Einzelhändler in der Machnower Straße erheblich besser erschlossen und die Wohngebiete auf beiden Seiten der S-Bahn stadträumlich verbunden. Für die Radfahrer würden neue Stellplätze geschaffen werden können. Viele Menschen müssten den Teltower Damm nicht mehr ‘zwangsweise’ und gehetzt oder gefahrvoll überqueren, um z.B. die Anschlussbusse oder -bahnen zu erreichen.

 

Bernd Steinhoff, der verkehrspolitische Sprecher der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen in Steglitz-Zehlendorf dazu: “Wir wollen eine verkehrssichere und attraktive Lösung, die eine sinnvolle nachhaltige Investition für die Zukunft ist, kurze Verbindungswege schafft und vor allem vorhersehbare Konflikte und Unfälle verhindert. Die Ballung der Nutzerströme wird deutlich entschärft, die Aufenthaltsqualität enorm gesteigert und die Zentrumsfunktion vom Nadelöhr des Verkehrs zum Stadtteilmittelpunkt entwickelbar, an dem man gern umsteigt und auch verweilt.”

 

Neben den Beiträgen der TeilnehmerInnen der Podiumsdiskussion wird ausreichend Gelegenheit bestehen, auf Fragen und Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern einzugehen.  

 

 Kontakt und weitere Information:

 

Bernd Steinhoff

Verkehrspolitischer Sprecher Bündnis 90/ Die Grünen Steglitz-Zehlendorf

Kirchstraße 1-3

14163 Berlin

 

bernd@gruene-suedwest.de

 

Büro:

Bündnis90/Die Grünen
Rathaus Zehlendorf
Kirchstraße 1-3
14163 Berlin

 

E-Mail: fraktion@gruene-suedwest.de
Tel.: 90 299 – 5826
Fax: 90 299 – 6192