AG Partizipation und Migration im ersten Quartal 2015 – Engagement für Flüchtlinge in Steglitz-Zehlendorf

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Der diesjährige Neujahresbrunch unserer Arbeitsgemeinschaft Partizipation und Migration (AG PaMi) in Kooperation mit Bunt-Grün stand unter dem Motto „Gemeinsam brunchen, Sachspenden für Geflüchtete sammeln!“ Das Motto sprach viele Mitglieder sowie Bürgerinnen und Bürger an, die Resonanz war sehr groß. Über sechzig Mitglieder und Gäste kamen in der Kreisgeschäftsstelle des Bündnisgrünen Kreisverbandes Steglitz-Zehlendorf zusammen. Sie konnten dabei nicht nur die eigens gebrachten kulinarischen Köstlichkeiten genießen und viele interessante Gespräche führen, sondern auch eine gute Tat vollbringen, in dem sie für Geflüchtete, die in der Notunterkunft Lichterfelde Süd untergebracht sind, von Winterschuhen bis hin zu Hygieneartikel reichlich Sachspenden leisteten.

Im Rahmen unserer Arbeit beschäftigen wir uns in der AG PaMi intensiv mit den Anliegen der Geflüchteten. So hatten wir in unserer Februar-Sitzung die Initiative „Refugees Emancipation“ zu Besuch. Die von ehemaligen Geflüchteten selbstorganisierte Initiative setzt sich dafür ein, in den Notunterkünften kostenlos zugängliche Internetcafés einzurichten. Das Internet ist für geflüchtete Menschen meistens der einzige Kontakt zur „Außenwelt“. In diesen Cafés geht es jedoch nicht nur um die Internetnutzung. Ehrenamtlich aktive Studentinnen und Studenten bieten auch zahlreiche Workshops an. Großes Interesse gibt es für Computer- und Deutschkurse.

Das Wohlergehen der Geflüchteten ist uns ein Herzensanliegen. Sie haben in unserem Bezirk Zuflucht gefunden und genießen nicht nur Schutz, sondern auch eine Zukunft mit Perspektive. Umso mehr begrüßen und unterstützen wir die intensive Arbeit des Willkommensbündnisses für Geflüchtete in unserem Bezirk. Das Engagement des Bündnisses verdient höchste Achtung und macht zugleich deutlich, dass unser Bezirk eine willkommene Heimat für Menschen ist, die vor Krieg, Repressalien, Verfolgung und menschenunwürdigem Leben geflohen sind und dabei alles verloren haben: Ihr Hab und Gut, teilweise sogar ihre ganze Familie bzw. ihre Nächsten und damit ihre Träume. Von großer Bedeutung ist daher, dass diese Menschen frei von Übergriffen und Diskriminierungen wohlwollend leben und sich als Teil des Gemeinwesens fühlen können.