Verbleib der Einrichtung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Steglitz-Zehlendorf sichern!

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Tonka Wojahn, migrationspolitische Sprecherin, erklärt:
„Der Brand in der Wupperstraße war für die Kinder und Jugendlichen eine weitere Tragödie. Man muss bedenken: Unbegleitete Kinder und Jugendliche auf der Flucht sind die Opfer von Terror, Krieg und Armut — sie bedürfen unserer besonderen Fürsorge. Der Brand in der Wupperstraße darf nicht dazu führen, dass es im Bezirk Steglitz-Zehlendorf für Kinder und Jugendliche auf der Flucht keine sichere Obhut mehr gibt. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass die Kinder und Jugendlichen auch in Zukunft in einer Einrichtung in Steglitz-Zehlendorf wohnen können und betreut werden. Aus diesem Grund haben wir einen entsprechenden Dringlichkeitsantrag eingebracht.“ Nina Stahr, jugendpolitische Sprecherin, ergänzt:
„Das Jugendamt Steglitz-Zehlendorf ist bereits jetzt für die amtliche Betreuung aller minderjährigen unbegleiteten Flüchtlinge in Berlin zuständig. Deshalb wäre es mehr als seltsam, wenn es im Bezirk keine Einrichtung für Kinder und Jugendliche auf der Flucht mehr geben würde. Steglitz-Zehlendorf hat den Anspruch, ein familienfreundlicher und kinderfreundlicher Bezirk zu sein. Wir als Grüne stehen für diesen Anspruch ein. Gerade Kinder und Jugendliche, die aus traumatisierenden Konfliktsituationen nach Deutschland gekommen sind, müssen in Ruhe und Sicherheit und in Begleitung durch psychologische und sozialpädagogische Angebote ihre Erlebnisse verarbeiten können.”