Kinder und Jugendliche einzubeziehen ist ein Gewinn – und ein Muss

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Anlässlich der Einbringung der Anträge “Familienfreundlicher Bezirk III: Spielleitplanung für Steglitz-Zehlendorf” und ” Familienfreundlicher Bezirk IV: Stadtplanung für Kinder und Jugendliche” erklärt Nina Stahr, jugendpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Grüne in der BVV Steglitz-Zehlendorf:

„Wenn Schulhöfe neu geplant oder umgestaltet werden, klappt es oft schon: Kinder und Jugendliche planen mit und bringen ihre Interessen ein. So ist zum Beispiel in der Giesensdorfer Grundschule ein einzigartiger Ort für Kinder entstanden.

Auch im Bereich der Stadtplanung müssen die Interessen von Kindern und Jugendlichen einbezogen werden, das ist gesetzliche Grundlage. Leider wird dies in Steglitz-Zehlendorf häufig noch nicht beachtet. Mit unseren beiden Anträgen wollen wir die Einbeziehung der Interessen von Kindern und Jugendlichen in der Stadtplanung strukturell verankern.

Kinder und Jugendliche haben eine eigene Perspektive, sei es im Hinblick auf Verkehrssicherheit oder aber auch bei der Planung von Spielplätzen oder Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche. Wenn Kinder und Jugendliche von vorneherein einbezogen und ihre Interessen mitgedacht werden, werden die umgesetzten Planungsergebnisse attraktiver, sie werden besser angenommen und sie müssen später nicht teuer nachgebessert werden. Die rechtzeitige Einbeziehung spart am Ende also sogar oft Geld.Und wenn Kinder und Jugendliche sich im Bezirk sicher bewegen können und sich wohl fühlen, wird unser Bezirk noch attraktiver für junge Familien – angesichts des demografischen Wandels ein wichtiges Ziel.”