Augenmerk auf Jugendkunst im Bezirk

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Der kulturpolitische Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Carsten Berger, erklärt zum Start der Jugendkunstschule und der Verabschiedung des Antrages „Kunst im Straßenraum“ (Drs. 1613/IV):

„Ich freue mich über die Einrichtung der Jugendkunstschule in Steglitz-Zehlendorf – jetzt ist auch hier ein niedrigschwelliges Angebot für Kinder und Jugendliche in Richtung Kunst und Kultur entstanden. Dank des Engagements der grünen Jugenddezernentin können Jugendliche sich jetzt künstlerisch erproben und neue Ausdrucksformen kennen lernen. Davon profitiert der gesamte Bezirk. Ich bin zum Beispiel gespannt auf die Gestaltung der Schaltkästen im Strassenraum.“

Zum Hintergrund:

Es ist nicht zuletzt Kunst und künstlerisches Tätigsein, was den Mensch zum Menschen macht. Gerade im Jugendbereich öffnet Kunst und Kreativsein aber auch Kanäle, sich auszudrücken und die Welt und sich selbst und seine eigene Rolle darin zu entdecken und zu verstehen. Benachteiligt sind dabei leider oft talentierte Kinder und Jugendliche aus Haushalten, in denen das Interesse an Kunst wenig ausgeprägt ist.

Um hier ein gutes Angebot zu schaffen, setzten sich grüne Stadträtin und Fraktion (zuletzt per parlamentarischer Anfrage 1360/IV) auch in Steglitz-Zehlendorf für die Schaffung einer Jugendkunstschule ein. Gelder für Betrieb und Personal kommen vom Senat, Räume und individuelles Konzept liegen in Bezirkshand.

Offizieller Startschuss am 20.5.

Mit der feierlichen Unterzeichnung des Kooperationsvertrages in den Räumen der neuen Jugendkunstschule am Eichgarten 14 um 13 Uhr am 20.5. wird daher eine wichtige Lücke im kulturellen und jugendpolitischen Bereich im Bezirk geschlossen. Zum Grundkonzept gehört es hier, Schülerinnen und Schüler, Schulklassen und -kurse des Bezirks zu unterstützen. Die Jugendkunstschule wird eng mit bezirklichen Schulen, Jugendeinrichtungen und Jugendamt kooperieren und deren analoge und digitale Möglichkeiten ergänzen. Weitere Partner sind Kulturinstitutionen und lehrende KünstlerInnen. Eingebettet ist die Jugendkunstschule einen Campus zusammen mit Jugendeinrichtung und Kinder- und Jugendbüro.

Ein erster künstlerischer „Auftrag“ für die Jugendkunstschule

Einen ersten kleinen künstlerischen „Auftrag“ erhält die Jugendkunstschule mit dem grünen BVV-Antrag „Kunst im Straßenraum“ (Drs. 1613/IV), der sich für eine künstlerische Gestaltung der grauen Telekom-Schaltkästen im Bezirk einsetzt, wie es vielerorts in Deutschland schon zu sehen ist. Hier können junge KünstlerInnen ihre Ideen direkt einer großen Öffentlichkeit präsentieren und schaffen nebenbei noch eine individuelle Note und kreative Gestaltung des jeweiligen Kiezes. Erste Ergebnisse der Jugendkunstschule sind damit also bald öffentlich zu bewundern.