Wo früher Panzer rollten, soll bald gespielt werden

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ZUR TEILENTSIEGELUNG DES PLATZES DES 4. JULI

Die Deutsche Bahn ist bereit, Ausgleichsgelder in die Teilentsiegelung des Platzes des 4. Juli zu investieren. Der Platz ist mit einer etwa einen Meter tiefen Betonschicht versiegelt. Im Sommer heizt er sich wegen dieser tiefen Betonschicht besonders stark auf.

Dazu erklärt die Bezirksverordnete und Kreisvorsitzende Tonka Wojahn:

„Ich freue mich, dass es unserer Stadträtin gelungen ist, die Bahn für diese Fläche zu interessieren! Anwohner wünschen sich die Teilentsiegelung – auch um Lärm etwa von nächtlichen Übungsfahrten einzudämmen.

Besonders setzen wir GRÜNE uns für die Schaffung eines Spielplatzes und die Begrünung des großen Platzes ein. Unser Wunsch ist es, dass der Platz zum Verweilen einlädt und eine neue Aufenthaltsqualität gewonnen wird.

Viele Familien mit kleinen Kindern sind in letzter Zeit rund um den Platz des 4. Juli zugezogen; gerade wird wieder eine größere Fläche bebaut und eine weitere steht zum Verkauf. Die Kinder in dieser Region brauchen einen ansprechenden Spielplatz: Jetzt und nicht erst, wenn sie groß sind.“

Bernd Steinhoff, Mitglied im Fraktionsvorstand und in der Spielplatz-Kommission, ergänzt:

„Ich freue mich, dass unser Ziel, jetzt einen Spielplatz für die jungen Familien zu schaffen, erreicht werden kann. Durch die Gelder der Bahn für die Teilentsiegelung des Platzes gibt es nun die Chance, an diesem Ort für den Bezirk sehr kostengünstig einen Spielplatz zu realisieren.

Nicht nachvollziehbar ist, dass sich die SPD-Fraktion in der BVV im zuständigen Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Tiefbau und Landschaftsplanung gegen die Teilentsiegelung ausgesprochen hat. Die Anwohner sprachen sich vehement für eine Teilentsiegung aus. Im Ausschuss beklagte ein Vertreter der Anwohner-Initiative die mangelnde Gesprächsbereitschaft der SPD.”