Bezirke und Land endlich Hand in Hand – Senat ermöglicht Steglitz-Zehlendorf bessere Bedingungen bei Musik- und Volkshochschule

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Gestern haben die Fraktionen der rot-rot-grünen Koalition in Berlin die Ergebnisse ihrer Haushaltsverhandlungen für die Jahre 2018/19 bekannt gegeben. Höchst erfreut hat die grüne Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf zur Kenntnis genommen, dass nach Jahren des Stillstandes endlich Bewegung kommt in einige Problemfelder, die die Bezirke seit Langem beschäftigen. Als Bezirk mit der größten Musikschule der Bundesrepublik ist es für Steglitz-Zehlendorf als besonders positiv zu betrachten, dass der Senat auf grünes Bestreben hin den Bezirken landesweit zusätzliche 1,2 Millionen Euro für Musikschullehrer*innen zur Verfügung stellt. Das Ziel, in den kommenden zwei Jahren eine Festanstellungsquote von 20% zu erreichen, ist damit in erreichbare Nähe gerückt. Es zeigt sich, dass es die richtige Entscheidung der schwarz-grünen Zählgemeinschaft war, hier frühzeitig im Bezirkshaushalt vorzusorgen. Auch die Volkshochschule im Bezirk kann endlich aufatmen: Jeweils 2 Millionen Euro im Jahr stehen 2018/19 für die VHS-Servicecenter zur Verfügung, darüber hinaus werden die Honorare der Lehrer*innen an das Bundesniveau von 35€/h angeglichen.

Dazu erklärt Lukas Uhde, kulturpolitischer Sprecher der Fraktion: „Es wurde Zeit, dass diese zentralen Forderungen des Landesmusikrates und der Volkshochschulen endlich umgesetzt werden. Dass Rot-Rot-Grün diesen Schritt nun geht, freut uns außerordentlich! Die zusätzlichen Finanzmittel verbessern die allzu oft prekäre Arbeitssituation der Dozent*innen, die mit viel Herzblut auch gerade in der musikalischen Früherziehung wichtige Grundsteine zum kulturellen Zugang aller Kinder legen. Nun gilt es, dass wir uns im Bezirk so schnell wie möglich um die Abrufung der Mittel bemühen und zügig die Anstellungen an der Musikschule vornehmen. Das wird die erste große Aufgabe 2018 werden.“