Berlinweit erster “Tausendfüßler”- Schulweg eingeweiht

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In Anwesenheit der grünen Stadträtin für Tiefbau Maren Schellenberg, der schulpolitischen Sprecherin der grünen Fraktion, Susanne Mertens,  dem Schulstadtrat, der Bezirkselternvertreterin, dem Elternvertreter Herrn Spahn, Eltern, Polizei und nicht zuletzt Schülerinnen und Schülern wurde heute zur Erich-Kästner-Grundschule in Dahlem hin der bezirksweit erste “Tausendfüßler”-Schulweg eingeweiht. Die Grundidee ist es hier, dass sich die Schüler*innen morgens an einem sinnvollen, vorher festgelegtem und markiertem Punkt im Straßenland (“Haltestelle”) treffen und den Weg zur Schule gemeinsam und zu Fuß zurücklegen. Positive Effekte sind hier vor allem das Entgegenwirken dem “Elterntaxi”, also dass die Schüler*innen mit dem Auto bis direkt zur Schule gebracht werden, was dort zu Schulbeginn zu Staus und gefährlichen Situationen führt, sowie die Förderung der Selbständigkeit der Kinder. Darüber hinaus haben diese dann bereits eine erste erfrischende Bewegung am Tag gehabt, erleben Gemeinschaft und konnten sich bereits über das austauschen, was sie bewegt, bevor in der Schule Zuhören und Konzentration gefragt sind.

 

Nach circa einjähriger Planung, in der sich -von Susanne Mertens angestoßen- Schule, Eltern, Polizei und Bezirksamt auf konkrete “Haltestellen” und Wege einigten und die Verwaltung deren Markierung genehmigte, fand in den Herbstferien die konkrete Umsetzung statt: Aufbringen der Markierungen mit umweltverträglicher Signalfarbe und Erstellung einer Broschüre für die Eltern. Der Rückhalt an der Schule war dabei gut, so dass zu hoffen steht, dass nicht mehr wie bisher ca. 40% der Schüler*innen mit dem Auto bis direkt zur Schule gebracht werden.

 

 

Für Stadträtin Maren Schellenberg handelt es sich beim “Tausendfüßler”-Projekt um eine sehr gelungene Kooperation: “Es zeigt sich hier, wozu Amt, Eltern und Schule in einem guten Zusammenspiel zum Wohle aller in der Lage sind”. Unsere schulpolitische Sprecherin Susanne Mertens freute sich besonders auch über das Interesse aus anderen Bezirken, von wo zum Beispiel aus Pankow auch Elternvertreter*innen persönlich bei der Einweihung anwesend waren, um die Inspiration in ihren Bezirk mitzunehmen: “Es handelt sich hier um ein Leuchtturmprojekt mit großer Strahlkraft auch in andere Bezirke, aus denen wir bereits zahlreiche Anfragen bekommen haben. Ich würde mich freuen, wenn unser Beispiel berlinweit Schule machen würde”.