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Wahlprogrammtext:

Lärm reduzieren, Luftbelastung senken

Auch in Berlins grünstem Bezirk gibt es noch Umweltprobleme: An manchen Hauptstraßen ist der Verkehrslärm unerträglich und die Luftbelastung liegt deutlich über den zulässigen Grenzwerten. Auch abseits davon droht nach Eröffnung des BER zusätzlicher Lärm von oben, und an vielen Wintertagen steigt der Feinstaub aus der zunehmenden Zahl von Kaminen und Holzheizungen penetrant in die Nase.

Da wollen wir ran, mit strengeren Vorgaben für den Schadstoffausstoß von Heizanlagen bei der Planung neuer Wohnprojekte und mehr Aufklärung, wie man klimafreundlich heizt, ohne die Umgebung einzuräuchern. Auch die AnwohnerInnen verkehrsreicher Straßen haben ein Recht auf saubere Luft und ruhigen Schlaf. Deshalb wollen wir in lärmgeplagten Straßen, wie der Schildhornstraße, in Flüsterasphalt investieren. Wo der Platz reicht, wie beim Hindenburgdamm, wollen wir den Straßenraum so umgestalten, dass der lärmende Kfz-Verkehr in die Straßenmitte verlagert wird und am Rand mehr Platz für FußgängerInnen und den Radverkehr entsteht. Wenn nötig, muss auch langsamer gefahren werden. Bei gleichzeitiger grüner Welle ist das kein Zeitverlust und spart nicht nur Lärm und Abgase, sondern erhöht auch die Verkehrssicherheit für alle.

Klar, dass der Bezirk mit gutem Beispiel vorangehen muss: Wir wollen, dass die Verwaltung nur noch wirkliche saubere Fahrzeuge beschafft, also erst einmal Erdgasfahrzeuge und später auch Elektroautos, wenn genug Grünstrom verfügbar ist. Und vielleicht lässt sich die eine oder andere Autofahrt in Zukunft emissionsfrei durchführen mit Elektrofahrrädern für den Dienstgebrauch. Wenn der bezirkseigene Maschinenpark erneuert werden muss, soll nur lärmarmes Gerät mit dem blauen Engel beschafft werden und mit einem Rußfilter bei Dieselmotoren.

Ansprechpartner für die Fraktion zum Thema Verkehr: Bernd Steinhoff

AG Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr

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