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Unser Bezirkswahlprogramm als PDF: Wahlprogramm

 

L(i)ebenswertes Steglitz-Zehlendorf – der grüne Bezirk

Berlinerinnen und Berliner sind Großstädter – aber sie lieben ihren Kiez. Steglitz-Zehlendorf soll ein attraktiver Bezirk für Familien mit Kindern, für Singles und Paare sowie für Seniorinnen und Senioren bleiben. Ob Lichterfelde-West oder Lichterfelde-Ost, ob Dahlem-Dorf oder Wannsee – kleine Zentren sind auch in Steglitz-Zehlendorf für die BewohnerInnen wichtige Bestandteile ihres Umfeldes. Bündnis 90/DIE GRÜNEN werden sich dafür einsetzen, dass Berlins Bezirke in ihrer Struktur erhalten bleiben. Wir sind grundsätzlich gegen weitere Zentralisierungsbestrebungen seitens des Senats und fordern dagegen eine Ausweitung der bezirklichen Kompetenzen.

Kinder und Jugendliche in Steglitz-Zehlendorf

Bündnis 90/DIE GRÜNEN wollen, dass Steglitz-Zehlendorf noch attraktiver für Familien mit Kindern wird. Wir wollen, dass unsere Kinder die Angebote bekommen, die sie brauchen. Unsere grüne Stadträtin Anke Otto hat erfolgreich den Übergang der Horte an die Schulen organisiert, die Übertragung von Kitas an freie Träger vollzogen und gegen heftigen Widerstand von CDU und FDP die Gründung des Kita-Eigenbetriebs Süd-West umgesetzt. Jetzt kann der Schwerpunkt wieder auf die inhaltliche Arbeit gelegt werd

  • Wir unterstützen das Berliner Bildungsprogramm für Kitas und werden dessen Umsetzung einfordern.
  • Die Öffnungszeiten der Kitas müssen ebenso den Bedürfnissen der Eltern entsprechen wie die Wahlmöglichkeit zwischen Kitas und Tagesmüttern und -vätern.
  • Wir setzen uns dafür ein, dass die wenigen Mittel, die dem Bezirk für bauliche Unterhaltung zur Verfügung stehen, vorzugsweise für die Sanierung von Schulen und Jugendfreizeitstätten und für den Ausbau von Sport- und Spielplätzen eingesetzt werden.
  • Wir werden uns nachdrücklich beim Senat für eine Erhöhung dieser Mittel einsetzen, denn eine Vernachlässigung der baulichen Unterhaltung ist nichts weiter als eine Kreditaufnahme auf die Zukunft.
  • Eltern wünschen sich für ihre Kinder die beste Schulbildung. Ein vielfältiges Schulangebot ist dazu eine Grundvoraussetzung. Bündnis 90/DIE GRÜNEN wollen diese Vielfalt erhalten und die Schulen dabei unterstützen, Gestaltungsspielräume zu erkennen und wahrzunehmen.
  • Die Vielfalt der Grundschulen, von den Europaschulen bis zur Montessori-Schule, wollen wir mit dem Ziel erhalten, dass die Grundschulen für die Eltern in unserem Bezirk bis zum Ende der 6. Klasse attraktiv bleiben.
  • Das Beispiel der Nikolaus-August-Otto-Schule in Lichterfelde-West zeigt, dass schwierige SchülerInnen aufgefangen werden können. Hauptschulen dürfen nicht zu „Restschulen“ verkommen. Eine kurzfristige Lösung kann die kombinierte Haupt- und Realschule sein.
  • Bündnis 90/DIE GRÜNEN werden sich dafür einsetzen, dass noch mehr Schülerinnen und Schüler an den Schulen im Bezirk Abitur machen können – sowohl an Gymnasien, als auch an anderen Oberschulen, wie z.B. Gesamtschulen und Oberstufenzentren. Besonders erfolgreich ist hier die Wilma-Rudolph-Oberschule mit ihrem hohen Anteil an Schülerinnen und Schülern, die dort das Abitur erreichen.
  • Bündnis 90/DIE GRÜNEN setzen sich auch in Zukunft für die gemeinsame Erziehung behinderter und nicht behinderter Kinder ein. Konzepte zur Kooperation zwischen Sonderschulen und allgemein bildenden Schulen, wie z.B. zwischen der Rothenburg-Grundschule, der Johann-August-Zeune-Schule (für Sehbehinderte und Blinde) und dem Fichtenberg-Gymnasium, werden wir weiterhin unterstützen.
  • Bildung, Betreuung und Erziehung gehören zusammen, Schule und Jugendhilfe haben dieselben jungen Menschen als Adressaten und müssen neue Formen der Zusammenarbeit entwickeln.
  • Wir fordern eine Sozialraumorientierung, die es ermöglicht, aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln, z.B. von Kita, Schule, Gesundheitsamt und freien Trägern, Schwierigkeiten zu identifizieren und Unterstützung anzubieten. Dabei müssen alle Bereiche des Bezirksamtes beteiligt sein.
  • Wir brauchen die Arbeit der Schulstationen und der Schulsozialarbeit. Diese müssen eingebettet sein in soziale Netzwerke vor Ort.
  • Bündnis 90/DIE GRÜNEN treten für den Erhalt aller Jugendfreizeitheime ein, sowohl in öffentlicher Trägerschaft als auch in Kooperation mit freien Trägern. Auch behinderte Jugendliche müssen Zugang zu den Einrichtungen haben.
  • Wir halten die Jugenddisco „Pop Inn“ in unserem Bezirk für notwendig, ihre Existenz muss weiter gesichert sein.
  • Die erfolgreiche Arbeit des Kinder- und Jugendbüros muss durch die finanzielle Beteiligung aller Abteilungen des Bezirksamtes ausgebaut werden, um Partizipation von Kindern und Jugendlichen zu stärken.

 

Seniorinnen und Senioren in Steglitz-Zehlendorf

Im Berliner Vergleich leben in Steglitz-Zehlendorf die meisten Seniorinnen und Senioren – mit steigender Tendenz. Wegen seiner grünen Struktur befindet sich ein erheblicher Teil der Alten- und Pflegheime in unserem Bezi

  • Das Selbstbestimmungsrecht, die Bewegungsfreiheit und die Pflege der Sozialkontakte für Seniorinnen und Senioren müssen gefördert und die Qualität der Einrichtungen gesichert werden.
  • Wir setzen uns für eine Vielfalt von Wohnformen ein, die den Bedürfnissen der Menschen – auch in gesundheitlicher und medizinischer Hinsicht – entspricht (z.B. im „Bunten Haus“). Selbstbestimmtes Wohnen in einem von ihnen selbst gewählten Rahmen muss unser Ziel sein.
  • Bündnis 90/Die GRÜNEN setzen sich für mehr gesellschaftliche Beteiligung von SeniorIn-nen ein, z.B. im Rahmen ehrenamtlicher Tätigkeiten in ihrem Kiez. Wir legen Wert auf gene-rationsübergreifende Kommunikation, die für alle Beteiligten eine gleichberechtigte Teilhabe an gesellschaftlichen Aktivitäten und ein Voneinander-Lernen ermöglicht.

 

Umwelt in Steglitz-Zehlendorf

Umweltschutz ist kein Selbstzweck. Nur die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung in allen Handlungsfeldern bietet zukünftigen Generationen noch Gestaltungsspielra

  • Wir fordern, dass das nächste Bezirksamt endlich Ziele für eine nachhaltige Entwicklung in Steglitz-Zehlendorf formuliert und zusammen mit den BürgerInnen konkrete Umsetzungsmöglichkeiten entwickelt.
  • Die von unserer grünen Stadträtin zusammen mit dem Umweltausschuss der BVV und den evangelischen Kirchenkreisen durchgeführten Zukunftskongresse müssen fortgesetzt werden. Aus dieser Zusammenarbeit sind so erfolgreiche Projekte wie der Solarverein Berlin e.V. oder das Pilotprojekt „Mehr Bio auf den Kitateller“ entstanden.
  • Um Energie zu sparen, muss man seinen Energieverbrauch kennen. Daher wollen wir alle öffentlichen Gebäude zügig mit Energiepässen ausstatten und das bezirkliche Energiemanagement ausbauen. Geeignete Dächer von öffentlichen Gebäuden sollen mit Solaranlagen oder Solarthermie ausgerüstet werden.
  • Auch im privaten Bereich gilt es das Energieeinsparpotential auszuschöpfen, bspw. durch eine umfangreiche Bauherrenberatung einschließlich der Information über Förderprogramme.
  • Die hohe Feinstaubbelastung muss durch die Förderung des Fahrradverkehrs, durch Schulwegkonzepte und die konsequente Einführung von Tempo 30-Strecken aktiv bekämpft werden.
  • Eine tatsächliche Sanierung der Deponie Wannsee hat bis heute nicht stattgefunden, sondern lediglich eine Sicherung durch eine sog. „qualifizierte Wasserhaushaltsschicht“. Wir haben Zweifel, ob das ausreichend ist. Daher wollen wir uns gegenüber der Senatsverwaltung weiter dafür einsetzen, die Wirksamkeit dieser Maßnahme zu überprüfen.
  • Die Arbeit der Vernetzungsstelle Nachhaltigkeit im Rahmen der Agenda 21 muss fortgeführt werden.

 

Grün in Steglitz-Zehlendorf

Steglitz-Zehlendorf ist ein attraktiver grüner Bezirk und soll es auch bleib

  • Kahlschlagaktionen wie an der Rehwiese und eine Sanierung gegen die Vorstellungen der AnwohnerInnen wie am Lauenburger Platz darf es nicht mehr geben. Deshalb wollen wir die BewohnerInnen frühzeitig in die Planung mit einbeziehen.
  • Das bürgerschaftliche Engagement zur Erhaltung der Grünanlagen soll gefördert werden. Diese Einbeziehung der Bevölkerung soll zu einer höheren Verantwortung für die Grünanlagen führen.
  • Der natürliche Ausfall der Straßenbäume ist durch Nachpflanzung zu kompensieren.
  • Das Radfahren in öffentlichen Grünanlagen sollte – unter Beachtung der Sicherheit für Fußgänger und Erholungssuchende – ermöglicht werden.

 

Wohnen in Steglitz-Zehlendorf

Angemessenes Wohnen gehört zu den Grundbedürfnissen der Menschen und hat deshalb bei Bündnis 90/Die GRÜNEN eine hohe Priorität. Wohnquartiere müssen sich an den Bedürfnissen der Menschen und vorrangig der Kinder orientier

  • Wir fordern den weitgehenden Erhalt der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften, damit die Miete für alle bezahlbar bleibt.
  • Wir setzen uns für eine mieterorientierte Sanierung bei landeseigenen und auch bei privatem Wohnungsbestand ein und unterstützen Mieterinnen und Mieter beim Kampf gegen Luxussanierungen.
  • Wir sichern die gewachsenen Siedlungsstrukturen mit stadtplanerischen Mitteln, um die Wohnqualität zu bewahren. Dazu gehört eine Verkehrsberuhigung in den Wohnquartieren, damit die Strassen wieder zum geeigneten Lebensraum für die Anwohner werden.
  • Wir unterstützen die Realisierung eines Pilotprojektes für ein autofreies Wohnquartier, dass gemeinsam mit den zukünftigen Bewohnern entwickelt werden muss.
  • Wir werden uns weiter für die Sicherung und Sanierung des inzwischen zum Nationalen Kulturdenkmal erhobenen Studentendorfes Schlachtensee einsetzen, das nicht nur architektonisch und als Gartendenkmal einzigartig ist, sondern auch in seiner Internationalität und Wohnform weit über Berlin hinaus positive Aufmerksamkeit erfährt.

 

Mobil in Steglitz-Zehlendorf

Mobilität ist ein wesentliches Stück Lebensqualität. Im Gegensatz dazu steht die Lebensqualitätsminderung, die der motorisierte Individualverkehr verursacht. Deshalb muss der in der Vergangenheit einseitig geförderte motorisierte Individualverkehr durch attraktive Alternativangebote zurückgedrängt werd

  • Wir setzen auf einen bezahlbaren öffentlichen Personennahverkehr. Diesen wollen wir durch Erweiterung des Busspurennetzes und die Rücknahme der Ausdünnung des ÖPNV-Angebotes in den Randlagen attraktiver machen. Dabei setzen wir auch auf die innovative Erschließung mit Rufbus und Linientaxi.
  • Der ÖPNV muss durch ein verbessertes Carsharing-Angebot mit mehr Stellflächen auf öffentlichem Grund und durch Zulieferangebote für nichtmotorisierte Mitbürger und Senioren erweitert werden.
  • Mittelfristig fordern wir die Verlängerung der U-Bahn von der Krumme Lanke zum Mexikoplatz, die Wiederinbetriebnahme der Stammbahn zwischen Potsdam und Hauptbahnhof und einen S-Bahnhof Kamenzer Damm im Rahmen des Ausbaus der Dresdener Bahn.
  • Wohnqualität hängt ganz wesentlich von der Verkehrssituation ab. Bündnis 90/DIE GRÜNEN setzen sich für mehr verkehrsberuhigte Straßen, Spiel- und Fahrradstraßen (auch in Teilbereichen zur Verminderung des Durchgangsverkehrs), eine Ausweitung der Tempo 30-Zonen mit geschwindigkeitsmindernden Maßnahmen (Straßenschweller, Parkordnung) und ein Durchfahrverbot für Schwerlastverkehr in Wohngebieten ein.
  • Wir stehen für die Förderung des umweltfreundlichen und gesunden Fahrradverkehrs durch mehr Angebots- und Fahrradstreifen, durch die Ausweisung von Fahrradstraßen, durch den Ausbau des bezirklichen Radroutennetzes und durch mehr Fahrradabstellanlagen. Ampelschaltungen sollen die Bedürfnisse der Fußgänger und Radfahrer stärker berücksichtigen.
  • Die Schulwegsicherung muss durch Tempo 30-Ausweisung auch in Hauptverkehrsstraßen, durch Zebrastreifen und ggf. weitere Ampeln verbessert werden.

 

Sportlich in Steglitz-Zehlendorf

Steglitz-Zehlendorf bietet hervorragende Möglichkeiten für sportliche Betätigungen, u.a. durch eine Vielzahl von Sportverein

  • Wir setzen uns für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Leistungs- und Breitensport ein. Dazu muss die Vergabe der Trainingszeiten auf den bezirkseigenen Sportanlagen endlich transparent und sportartengerecht gestaltet werden.
  • Auch für nicht vereinsgebundene Menschen müssen Angebote zur sportlichen Betätigung wohnortnah vorhanden sein und geeignete Plätze zur Verfügung gestellt werden.
  • Neben den klassischen Sportangeboten ist es uns wichtig, dass auch spezielle Angebote für Jugendliche, wie z.B. Skateboardanlagen, vorhanden sind.

 

Kunst und Kultur in Steglitz-Zehlendorf

Unser Bezirk ist ein Bezirk vielfältiger Kulturangebote für die unterschiedlichsten Ansprüche. So findet sich neben den Museen Dahlem und der wiederhergestellten Sommervilla Max Liebermanns am Wannsee u.a. das Haus am Waldsee, das Museumsdorf Düppel, die Domäne Dahlem, das Schloßparktheater, Galerien sowie eine Reihe von Kinos mit unterschiedlichem Programmangebot. Auch die Volkshochschule und Musikschule und die Bibliotheken tragen zur Vielfalt bei und ermöglichen eine kulturelle Grundversorgung, die es zu erhalten gi

  • Wir wollen die Stadtbibliothek zu einem Kommunikationszentrum weiterentwickeln, um dem wachsenden Informationsbedarf der Bürgerinnen und Bürger nachzukommen. Dazu ist es erforderlich, den Medienetat nicht weiter zu reduzieren und den elektronischen Verbund (VÖBB) auszubauen.
  • Wir setzen uns für den Verbleib des Dahlemer Museumsstandorts zumindest bis zum Jahr 2025 ein, da die Stiftung Preußischer Kulturbesitz nicht vor diesem Zeitpunkt mit den Umbauten auf der Museumsinsel bzw. dem Schloßplatz fertig sein wird.
  • Wir stehen für eine Stärkung der dezentralen Kulturarbeit ein. Wir wollen eine enge Kooperation von Schulen, Musikschulen, Kultureinrichtungen und freien KünstlerInnen fördern.

 

Gesund in Steglitz-Zehlendorf

Wir setzen bei der bezirklichen Gesundheitspolitik im Wesentlichen auf Prävention und auf die Unterstützung der Menschen ohne Zugang zum gesetzlichen Gesundheitssyst

  • Präventive Kampagnen für die Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen, wie z.B. das von der Bundesministerin für Gesundheit ausgezeichnete Projekt „Leben ohne Qualm“, das von unserer grünen Stadträtin initiiert wurde, oder Projekte gegen Alkoholmissbrauch müssen durchgeführt und weiterentwickelt werden.
  • Das Adipositasprojekt für übergewichtige Kinder in den Schulen muss weitergehen. Projekte zur Förderung von gesunder Ernährung müssen über Kitas und Schulen hinaus beispielsweise in Alteneinrichtungen angestoßen werden.
  • Die Plan- und Leitstelle Gesundheit, die von CDU, SPD und FDP nahezu zerschlagen wurde, muss wieder auf- und ausgebaut werden.
  • Gesundheitskonferenzen zu bedeutsamen gesundheitlichen Themen sollen weiterhin regelmäßig stattfinden, damit eine sinnvolle Zusammenarbeit zwischen Ärzten, medizinischen Einrichtungen und Gesundheitsverwaltung besteht.
  • Um Kindesverwahrlosung und Kindeswohlgefährdung zu verhindern und die Erziehungskompetenz der Eltern zu stärken, müssen die Erstbesuche bei Säuglingen beibehalten werden. Wir setzen uns dafür ein, dass diese präventive Maßnahme im neuen Gesundheitsdienstreformgesetz festgeschrieben und die bewährte Praxis im Bezirk fortgeführt wird.
  • Die gemeindenahe psychiatrische Versorgung für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen muss mindestens im bisherigen Umfang gesichert werden und auch in der Arbeit der bezirklichen Behindertenbeauftragten Berücksichtigung finden.
  • Wir setzen uns dafür ein, dass der Charité-Standort Campus Benjamin Franklin einschließlich der Vorklinik in unserem Bezirk als Universitätsklinikum erhalten bleibt.

 

Bürgerbeteiligung in Steglitz-Zehlendorf

Das Abgeordnetenhaus hat neue gesetzliche Regelungen zu Bürgerbeteiligung und Bürgerentscheiden beschlossen und somit den Weg frei gemacht für mehr direkte Demokratie in den Bezirk

  • Bündnis 90/DIE GRÜNEN werden sich in Steglitz-Zehlendorf weiterhin für mehr direkte Demokratie einsetzen, z.B. durch eine Fragestunde vor der BVV, Rederecht in den Ausschüssen und durch einen Bürgerhaushalt.
  • Wir setzen uns dafür ein, dass in der Verwaltung von Steglitz-Zehlendorf Gender Mainstreaming und Gender Budgeting als nachhaltige Verankerung von Chancengleichheit in allen Politikfeldern umgesetzt wird.
  • Wir fordern einen Frauenausschuss und einen Frauenbeirat.
  • Im Dialog mit den vorhandenen MigrantInnenvereinigungen muss geklärt werden, in welcher Form eine politische Beteiligung und Interessenvertretung von MigrantInnen sinnvoll und notwendig ist (MigrantInnenbeirat).
  • Runde Tische sind eine wichtige Form der Bürgerbeteiligung in den Kiezen. Diese wollen wir unterstützen und ausbauen.
  • Ehrenamtliche Arbeit ist ein wichtiger Bereich der Bürgerbeteiligung und so wichtig wie Erwerbsarbeit. Wir setzen uns für die Förderung dieses Engagements sowie einen Ehrenamt-Pass ein.

 

Solidarisch in Steglitz-Zehlendorf

Auch in Steglitz-Zehlendorf – einem relativ reichen Bezirk in Berlin – gibt es Wohnbereiche, in denen die Bewohner mit erheblichen Problemen im täglichen Leben konfrontiert sind. Gerade in einem Umfeld, in dem viele Menschen über ein hohes Einkommen verfügen, ist es für die diejenigen, die ihre Arbeit verloren haben oder aus anderen Gründen auf Hilfe angewiesen sind, schwier

  • Das durch die politische Führung des CDU-Sozialstadtrates vernachlässigte Sozialamt muss unterstützt werden, um wieder eine bürgernahe Einrichtung zu werden.
  • Bündnis 90/DIE GRÜNEN unterstützen auch künftig die Arbeit der Behindertenbeauftragten. Die von ihr ins Leben gerufenen Behindertentage sollen ebenso wie der Behindertenbeirat zu einer festen Einrichtung des Bezirks werden.
  • Beratungsstellen, insbesondere für Frauen, und Frauenhäuser unterstützen wir weiterhin in ihrer Arbeit in unserem Bezirk.
  • Wir wollen MigrantInnen und Flüchtlingen auch in unserem Bezirk Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe bieten. Sie leisten wertvolle Arbeit in Vereinigungen, die wir unterstützen und stärken wollen. Damit treten wir auch gerade in Anbetracht der aktuellen Diskussionen um Integration Formen von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit entgegen.
  • Wir fordern den Senat auf, den Stellplatz Dreilinden endlich zu einem Dauerplatz für durchreisende Sinti und Roma mit der notwendigen Infrastruktur einzurichten.

 

Wirtschaften und arbeiten in Steglitz-Zehlendorf

Die Enquetekommission zum Thema „Eine Zukunft für Berlin“ hat gezeigt, dass bereichsübergreifende Arbeit neue Arbeitsplatzmöglichkeiten schafft. Insbesondere die Bereiche Kultur und Gesundheitswesen sind Zukunfts- und Entwicklungsbranchen für unseren Bezi

  • Bündnis 90/DIE GRÜNEN vertreten die Devise: Denke global, handele lokal. Daher setzen wir uns für die Stärkung und den Erhalt der kleinen wirtschaftlichen Zentren in unserem Bezirk ein.
  • Unternehmensgründungen müssen erleichtert werden. Dazu ist es erforderlich, dass auch in unserem Bezirk Anträge durch eine einzige Anlaufstelle bearbeitet werden.
  • Wir unterstützen UnternehmerInnen-Netzwerke wie „Connecting Women“.
  • Wir führen einen jährlichen Wirtschaftstag durch, den wir kontinuierlich weiterentwickeln wollen.
  • Wir müssen auch in unserem Bezirk dafür sorgen, dass Menschen ohne Arbeits- oder Ausbildungsperspektive sinnvoll in Ausbildungs- und Erwerbsprozesse eingebunden werden. Wir müssen ihnen Angebote machen, die sie weiter qualifizieren und sie in die Arbeitsabläufe auch auf bezirklicher Ebene einbeziehen.
  • Die durch Hartz IV gegebenen Möglichkeiten sind endlich umzusetzen und nicht mehr – wie seit langem durch den rot-roten Senat – zu verhindern. Jobcenter müssen endlich verantwortlich ihrer Arbeit nachgehen und den Arbeitslosen im Bezirk Angebote machen. Das Prinzip „Fördern und fordern“ muss endlich zu beiden Teilen umgesetzt werden.

 

Einkaufen in Steglitz-Zehlendorf

Bündnis 90/DIE GRÜNEN wollen keine weitere Verdrängung von vorhandenen Einzelhandelsgeschäften durch den Bau großer Einkaufszentren. Überdimensionierte Shopping-Center wie in der Schloßstraße gefährden den Einzelhandel – nicht nur im unmittelbaren Umfe

  • Das von der BVV verabschiedete Konsenspapier zur Schloßstrasse muss zügig umgesetzt werden. Die Reduzierung des starken Durchgangsverkehrs ist ein wichtiger Aspekt für die Attraktivität der Schloßstraße und steht deshalb an erster Stelle. Die Verminderung der Verkehrsfläche für den Individualverkehr schafft Raum für breitere Bürgersteige, Busspur und Angebotsstreifen für Radfahrer.
  • Bündnis 90/DIE GRÜNEN werden sich dafür einsetzen, dass die Einzelhandelsgeschäfte in den Kiezen erhalten bleiben und kleine Zentren wie z.B. am Kranoldplatz, in der Bismarckstraße, in Lichterfelde-West oder in der Breisgauer Straße durch behutsame Weiterentwicklung unter Einbeziehung der ansässigen Händler konkurrenzfähig bleiben.
  • Das Zentrum Zehlendorf Mitte muss in seiner Attraktivität gesteigert werden. Dazu muss z.B. der Durchgangsverkehr auf dem Teltower Damm reduziert werden.

 

Zukunft des Kreisels

Seit Jahren ist bekannt, dass das Kreiselhochhaus asbestsaniert werden muss. Die Entscheidung liegt beim Senat und Abgeordnetenhaus. Mit diversen Studien und Interessenbekundungsverfahren ist die Zeit zum Handeln vertan worden, so dass der Zwangsauszug der Verwaltung im Herbst 2007 unmittelbar bevorste

  • Wir fordern eine bürgernahe Unterbringung der publikumswirksamen Bereiche wie z.B. das Bürgeramt im alten Steglitzer Rathaus.
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dürfen nicht auf Dauer in Bürocontainern untergebracht werden.
  • Der Steglitzer Kreisel darf nicht als Dauerruine das negative Aushängeschild der Schloßstraße sein.

 

Mehr GRÜN in die Bezirksverordnetenversammlung!

Politik in Steglitz-Zehlendorf wird seit langer Zeit von der CDU dominiert. Sie ist mit ihrem Partner FDP für die negativen Schlagzeilen im Zusammenhang mit dem 60. Jahrestag des Kriegsendes verantwortlich. Damit in Steglitz-Zehlendorf Politik mit und für die Bürgerinnen und Bürger gemacht wird, braucht dieser Bezirk andere Mehrheiten in Bezirksamt und Bezirksverordnetenversammlung mit starker grüner Beteiligung

Unsere Termine

14.09.2010

Kreismitgliederversammlung: Auftakt Mentoringprogramm

Am 14. September treffen wir uns zu einer Kreismitgliederversammlung der anderen Art: In einem Mento...
16.09.2010

AG Schule und Bildung

Bildungs-Volksentscheid in Hamburg - Schulreform-Start in Berlin - Wahlprogrammprozess für die Grüne...
20.09.2010

AG Wirtschaft, Arbeit und Soziales

Die AG Wirtschaft, Arbeit und Soziales trifft sich zu ihrer regulären Arbeitssitzung. Ab 20 Uhr sind...
Atomkraft: Schluss jetzt! - Großdemo und Umzingelung am 18. September in Berlin
Freiheit statt Angst! Datenschutzdemo am 11. September in Berlin, Potsdamer Platz, 13:00 Uhr
SCHWARZ-GELBEN ATOMPUTSCH VERHINDERN! SCHREIB DEINEM ABGEORDNETEN!
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