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Stadtplanung– nachhaltige und ökologische Stadtentwicklung

Früher stellten sich viele unter Stadtplanung vor allem den Bau von Autobahnen, Wohnghettos und großen Einkaufszentren vor. Damals war Stadtplanung auf das Auto als Fortbewegungsmittel fokussiert. Diese Zeiten sind zum Glück auch dank uns Grünen vorbei. Es hat sich durchgesetzt, dass Stadtplanung vor allem heißen muss, soziale und bürgerliche Interaktion und Partizipation voranzubringen. „Stadt der kurzen Wege“ heißt, dass im Kiez möglichst alle Geschäfte und Ämter vorhanden sind. Das ist übrigens gerade auch für Seniorinnen und Senioren, aber auch Familien wichtig. Naherholung, Lebensqualität und auch der „Mut zur freien Fläche“ – das zeichnet grüne Stadtplanung aus.

Diese Grundphilosophie lässt sich nicht immer in konkreten Projekten benennen – sie muss vielmehr immer berücksichtigt werden. Beim Neubau, aber auch bei der Umgestaltung von Plätzen oder Kiezzentren. Als Grüne haben wir in den letzten Jahren in verschiedenen Gegenden unseres Bezirks Diskussionen und Entwicklungen angestoßen: rund um den Teltower Damm, am Kranoldplatz, am Steglitzer Damm oder auch rund um den Bahnhof Lichterfelde-West. Gemeinsam mit Bürgerinitiativen bringen wir mehr Grün, mehr Parkbänke, mehr Fahrradabstellplätze – kurz: mehr Lebensqualität – in die Kieze!

Insbesondere Plätze sind als Zentren sehr wichtig. Dabei geht es nicht nur um Ästhetik, sondern auch um soziale Aspekte. Wenn zum Beispiel der Kranoldplatz an fünf Tagen der Woche ein Parkplatz bleibt, dann geht vor allem Lebensqualität verloren. Dann sind auch kleine Geschäfte in ihrer Existenz bedroht und die Politik muss sich vorrangig damit beschäftigen, Spielkasinos zu verhindern. Viele Plätze liegen öde und leer, häufig von einer breiten Straße durchschnitten, umsäumt von leeren Schaufenstern verlassener Läden; kein Platz zum Verweilen.

Doch das kann sich ändern. Wir können die Plätze gemeinsam mit Leben füllen. Wir müssen nur die Zentren der Kieze wiederentdecken und gemeinsam mit den Menschen entwickeln. Wir haben bei den schwierigen Abwägungsprozessen zwischen Freiraum- und Grünerhaltung gegenüber der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für einen fairen und sinnvollen Ausgleich der widerstreitenden Nutzungsinteressen gesorgt z.B. in Lichterfelde Süd auf dem ehemaligen Park Range Gelände. Diese einzelnen Erfolge zeigen, dass die grüne Handschrift in der Stadtplanung dem Bezirk gut tut.

-> AG Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr

-> Ansprechpartnerin in der BVV-Fraktion: Doris Manzke-Stoltenberg

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