GRÜNE Sonnenblume

JUGEND & BETEILIGUNG

GRÜNE Sonnenblume
Den Jugendhilfeausschuss gestärkt

Der Jugendhilfeausschuss ist ein gesetzlich verankerter Ausschuss mit besonderen Kompetenzen gegenüber dem Jugendamt. Leider konnten diese in der Vergangenheit nicht immer wahrgenommen werden. Uns ist es nun gelungen, diesem Anspruch wieder Geltung zu verleihen und gleichberechtigt neben dem Jugendamt Einfluss auf die Politik des Amtes nehmen zu können. So haben wir gemeinsam mit dem Jugendamt den Betrieb der Freizeiteinrichtung Schottenburg an einen engagierten Träger übergeben, der auch Umwelt- und Antirassismusbildung im Fokus hat. So wurde auch erreicht, dass das Musikprojekt „Schottenkinder“ erhalten bleibt und sich professionalisieren kann. Die Stärkung des Jugendhilfeausschusses gibt uns die Möglichkeit noch stärker grüne Akzente setzen zu können.

Beteiligungsverfahren für Kinder und Jugendliche etabliert

Seit der letzten Legislaturperiode setzen wir uns dafür ein, dass die Belange von Kindern und Jugendlichen frühzeitig in die Stadtplanung einfließen sollen.  Mit Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung haben wir die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen bei der Neuplanung oder der Umgestaltung von Wohnanlagen, Spiel- und Freizeitflächen nun festgeschrieben. Für Lichterfelde-Süd konnte dies auch gleich umgesetzt werden. Anfang 2020 lag die Dokumentation der Workshops vor. Neben Freiflächen für Sport und Spiel, Handyladestationen in den Straßenlaternen, Barrierefreiheit, wünschen sich Kinder- und Jugendliche z.B. auch umweltfreundliche E-Busse.  Insofern war es wichtig, dass wir das Kinder- und Jugendbüro, das die Beteiligungsverfahren organisiert, mit einer weiteren Stelle stärken konnten. Daneben hat das Jugendamt weiteren Stellen für Partizipation und Teilhabe erhalten.

Sozialräumliche Steuerung in derJugendhilfe gefördert

„Um ein Kind aufzuziehen, braucht es ein ganzes Dorf“, heißt es. Wenn dann Probleme im Bereich des Kindes auftreten, reicht es nicht aus, das Kind allein zu betrachten. Vielmehr ist es wichtig, alle Faktoren im Sozialraum des Kindes, die zu diesen Schwierigkeiten geführt haben, mit in die Betrachtung einzubeziehen. Bei der Lösung der Probleme darf man sich nicht allein auf die im Gesetz festgeschriebenen Hilfen zur Erziehung verlassen, sondern muss auch die Ressourcen, die der Sozialraum bietet, wie Schule, Jugendfreizeiteinrichtungen, Vereine, Gemeinden und vieles Mehr mit einbeziehen. Aus diesem Grund haben wir die Mittel für fallunspezifische Arbeit und Fallteamarbeit, für Schulsozialarbeit und Jugendfreizeiteinrichtungen und deren Mitarbeiter erheblich erhöht. Jede Schule soll zukünftig einen Sozialarbeiter erhalten. Denn auch Kinder in weiterführenden Schulen darf man nicht alleine lassen. 

Das erfolgreiche Familiebüro wächst

Auf unser Antrag aus der letzten Legislatur hin wurde das erste Familienbüro berlinweit gegründet und hat Schule gemacht. Energische Menschen helfen hier bei der Beantragung von Leistungen des Jugendamtes, helfen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wir haben nun beschlossen, die Angebote des Familienbüros deutlich auszuweiten. 

Kinder und Jugendliche sind für uns starke Persönlichkeiten

Dafür ist es wichtig, dass sie sich untereinander austauschen können, dass sie Ihre Fähigkeiten erproben und entwickeln können. Aus diesem Grund haben wir die finanziellen Mittel für Begegnung, politische Bildungsarbeit, Gruppenfahrten und Jugendfreizeiteinrichtungen verdreifacht.

Mehr Jugendarbeit dank der Jugendkunstschule

Wir begleiten weiterhin aktiv die Arbeit der in der letzten Legislaturperiode von unserer Stadträtin eingeweihten Jugendkunstschule. Die Schule bietet Jugendlichen einen niedrigschwelligen Einstieg in künstlerisches Schaffen und wurde nun um einen internationalen und entwicklungspolitischen Bildungsansatz in der Jugendarbeit gestärkt.