GRÜNE Sonnenblume

STADTENTWICKLUNG BAUEN UND WOHNEN

GRÜNE Sonnenblume
Milieuschutz auch in Steglitz-Zehlendorf

Auch Steglitz Zehlendorf ist von Verdrängung von Mieter*innen durch voranschreitende Gentrifizierung betroffen. Um die Gebiete einzugrenzen, in denen die Berliner Mischung gefährdet ist, wurde die asum GmbH mit einem Gutachten beauftragt. Für vier Gebiete : Schloßstraße, Markelstraße, Mittelstraße und Feuerbachstraße wurde eine Festsetzung eines Milieuschutzgebietes empfohlen. Gemeinsam mit unserem Zählgemeinschaftspartner CDU, haben wir uns ein Feinscreening bezüglich der Vorbereitung zum jeweiligen Erlass einer Milieuschutzsatzung eingesetzt und die hierfür notwenigen Finanzmittel im bezirklichen Haushalt zur Verfügung gestellt. Wir wollen die Mieter*innen bei uns im Bezirk  vor Verdrängung schützen.

Preisgünstige Wohnungen bei dem Großwohnbauprojekt Lichterfelde Süd fest verankert

Besonders wichtig bei diesem großangelegten und aus verschiedenen Planungs- und Bauphasen bestehenden Wohnbauprojekt ist uns die dauerhafte Sicherung des Anteils preisgünstiger Wohnungen. Als Bezirksverordnete können wir uns aktiv bei diesen Phasen einbringen und möglichst viele grüne Schwerpunkte festlegen bei der Umsetzung dieses großangelegten Wohnquartiers, das ein besonderes ökologisches Juwel in seinem Herzen bergen wird. Und das tun wir, indem wir auch 538 preisgebundene Wohnungen im städtebaulichen Vertrag verankert haben, die an städtische Wohnungsunternehmen oder Wohnungsbaugenossenschaften gehen. Nun erwarten wir entsprechende Verträge vor dem Beschluss des Bebauungsplans.  

Genossenschaftlicher Wohnungsbau bei dem Großwohnbauprojekt Lichterfelde Süd berücksichtigt

Auch für einen Anteil an genossenschaftlichem Wohnungsbau haben wir im Städtebaulichen Vertrag des Großbauprojektes Lichterfelde Süd hingewirkt, um die Errichtung eines sozialen, nachhaltigen und lebendigen Quartiers zu gewährleisten.

Kiezzentren gestärkt

Wir machen uns stark für die Kieze! Am Kranoldplatz steht es für uns fest, dass es hier mehr Raum für den Radstreifen und eine deutliche Trennung von der Auto-Fahrspur geben muss. Wenn dadurch dauerhafte Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden geschaffen wird, ist das ein Gewinn für alle. Im Bereich des U-Bahnhof Onkel-Toms-Hütte begleiten wir aktiv die Instandsetzung des zerstörten Teils sowie die Instandhaltung der Ladenpassage; hier wird es auch eine öffentliche Toilette geben. Die Baseler Straße als Fahrrad-Zubringer zum S-Bahnhof Lichterfelde West wird durch uns fahrradgerecht ausgebaut und auf die Schlossstraße gibt es die grün beschichteten Radwege, um die Sicherheit für die Radfahrende zu erhöhen. Zehlendorf-Mitte wollen wir mit breiter Bürger*innenbeteiligung entwickeln und aufwerten, um generationsübergreifend alle Bevölkerungsgruppen – ob als Anwohner*innen oder Gewerbetreibende vor Ort – an der Gestaltung des Zentrums zu beteiligen. Dies haben wir in einem BVV-Beschluss durchgesetzt, als Formate hierfür Stadtteilkonferenz und Workshop vorgesehen und Mittel im Haushalt dafür bereitgestellt. Nach reger Bürger*innenbeteiligung im Rahmen des Runden Tisches zur Gestaltung des Hermann-Ehlers-Platzes sind die Ergebnisse zur Steigerung der Aufenthaltsqualität und Barrierefreiheit in die bezirkliche Planung durch das Straßen- und Grünflächenamt eingeflossen. Konkrete Umsetzungsvorschläge sind bereits erarbeitet worden.

Aufenthaltsqualität am Breitenbachplatz vorangetrieben

Bereits in den 70iger Jahren wurde der Bau der Autobahnbrücke auf dem Breitenbachplatz von Protesten begleitet. Bis heute hat sich die Verkehrsführung nicht geändert und Anwohner*innen fordern den Rückbau und die zeitgemäße Gestaltung ihres Platzes. Durch den von uns angestoßenen BVV-Beschluss hat sich das Bezirksamt auf Landesebene für die Erstellung einer Machbarkeits- und Verkehrsstudie eingesetzt. Mitte 2020 wurde diese Studie konkret beauftragt. Gemeinsam mit der Grünen-Fraktion von Charlottenburg-Wilmersdorf hatten wir 2019 Anwohner*innen zu einer Informationsveranstaltung zum aktuellen Stand eingeladen und ihre Anregungen in unsere Arbeit mit einbezogen.