Grüne, SPD und FDP kämpfen gemeinsam für Heckeshorn

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Grüne, SPD und FDP in Steglitz-Zehlendorf haben sich auf eine gemeinsame Position zu Heckeshorn verständigt und werden sich im Bezirk dafür einsetzen. Das Positionspapier hat folgenden Wortlaut:

Das Bezirksamt wird aufgefordert, beim Land Berlin vorstellig zu werden, eine Rückübertragung der Bauleitplanung für den Gesundheitsstandort Heckeshorn zu erwirken und eine Entwicklung des Geländes zu betreiben. Dabei ist zu berücksichtigen:

1) Die bestehenden schützenswerten Anlagen sollen nicht länger verfallen, sondern zügig entwickelt werden. Die vorhandene medizinische Infrastruktur soll ebenso erhalten bleiben wie die besonders wertvolle, umweltgerecht zu pflegende Landschaft mit ihrer einzigartigen Gartenarchitektur, ihrem gewachsenem Grünraum und ihrem hohen Erholungswert. Die bereits bestehende medizinische Infrastruktur bietet eine schnelle Möglichkeit, pflegebedürftige und traumatisierte Menschen mit und ohne Fluchthintergrund unterzubringen und zu behandeln.

2) Das Verfahren zu der Entwicklung des Geländes muss offen und transparent sein. Dabei sollte am Ende des Prozesses ein Konzept- und Realisierungswettbewerb stehen, der auf den bereits vorhandenen Ansätzen und Überlegungen des von der BIM in Zusammenarbeit mit dem Bezirk eingeleiteten Planungsprozesses sowie der im Stadtplanungsausschuss des Bezirks vorgestellten Machbarkeitsstudie aufsetzen kann. Mit einbezogen werden sollen potentielle NutzerInnen, Interessenten und BürgerInnen.

3) Die Planung soll auf Grundlage des bestehenden FNP (Klinik bzw. Gesundheitsdienstleistungen) erfolgen. Es ist die Einbeziehung der möglichen Nutzungen (Pflegeeinrichtungen, eine Grundschule für den dort wachsenden Bedarf, die Wannseeschule sowie ergänzendes bzw. gesundheitsförderndes Wohnen) und der vorhandenen Kita zu prüfen, wobei dies in Hinblick auf die besonderen Gegebenheiten hinsichtlich Umwelt- und Naturschutz wie eingeschränkter Verkehrsinfrastruktur zu erfolgen hat.

4) Die BIM legt dem Stadtplanungsausschuss der Bezirksverordnetenversammlung mehrere Varianten im Detail vor und tritt mit diesem und den AnwohnerInnen des Plangebietes in Abstimmungen dazu ein.