Gestern haben wir gemeinsam mit über 100 Anwohner*innen, SPD, FDP, CDU, Linke, dem DGB Lichterfelde, sowie weiteren Organisationen, Vereinen und Initiativen aus dem Kiez an einer Demonstration zum Erhalt des Bürgertreffpunkts Lichterfelde teilgenommen.

Der Bürgertreffpunkt im Bahnhof Lichterfelde West ist seit nunmehr fast vier Jahrzehnten das lebendige Herz eines lebenswerten Kiezes.

Jetzt ist der Bürgertreffpunkt durch eine erneute, exzessive Mietsteigerung bedroht. Wir als Bündnis 90 / Die GRÜNEN Steglitz-Zehlendorf setzen uns gemeinsam mit unserer Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung, der Bezirksbürgermeisterin Maren Schellenberg und dem Stadtrat Urban Aykal für den Erhalt dieses wichtigen Treffpunktes für Jung und Alt ein.

Mariella Perna, Beisitzerin im Kreisvorstand und Sprecherin für Soziales in der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen in der Bezirksverordnetenversammlung dazu:

„Uns ist es ein Herzensanliegen, dass der Bürgertreffpunkt erhalten bleibt und weiterhin als Begegnungsort in Lichterfelde zur Verfügung steht. Gerade in der ehrenamtlichen Seniorenarbeit sehen wir den Treffpunkt als einen unserer wichtigsten Mittelpunkte gemeinsamen Zusammenlebens und besonders als Bezugspunkt gegen Vereinsamung und Isolation von älteren Menschen.

Das bisherige Verhandlungsergebnis des zuständigen CDU-Sozialstadtrates Tim Richter darf uns aber nicht zufrieden stellen. Wir haben es hier mit einer Erhöhung des Gesamtmietpreises bei reduzierter Quadratmeterfläche zu tun. Aufgrund baulicher Sicherheitsbedenken ist das Obergeschoß nicht mehr im Mietvertrag enthalten. Dadurch reduziert sich, obwohl nach meinen Berechnungen ein zusätzlicher Bereich von ca. 70 Quadratmetern neu aufgeführt ist, trotzdem die nutzbare Gesamtfläche um knapp 25 %. Wir reden jetzt von einem Quadratmeterpreis von ca. 29,- Euro gegenüber 19,- Euro zuvor. Das entspricht einer Erhöhung von ca.  50% gerechnet auf den Quadratmeterpreis. Wir tragen auch Verantwortung dafür, mit den Steuergeldern wirtschaftlich sorgfältig umzugehen. Wir sehen hier noch Verbesserungsbedarf und werden alle Möglichkeiten ausschöpfen, um zu einem besseren Verhandlungsergebnis zu kommen. Wir können die Menschen aber beruhigen, dass wir auf Bezirksebene alles politisch Mögliche dafür tun werden, den Bürgertreffpunkt zu erhalten.“

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