Michael Gaedicke
Wahlkreis 6

Wer ich bin
Michael Gaedicke, Direktkandidat im Wahlkreis 6 (Clayallee, Thielallee, Pacelliallee, Königin-Luise Straße, Schützallee, Onkel-Tom-Straße):
Ich bin ehrenamtlich engagierter Zehlendorfer, Aufsichtsratsvorsitzender der Genossenschaft für ein klimafreundliches Quartier (kliQ eG), ausgebildeter Bäcker, Diplom-Politikwissenschaftler und Nachhaltigkeitsmanager, jetzt Rentner und Direktkandidat für den Wahlkreis 06 von Steglitz-Zehlendorf.
Warum ich mich einbringe:
Bürgerschaftliches Engagement ist für die Organisation und Gestaltung des öffentlichen Lebens in einer Gesellschaft, für den sozialen Zusammenhalt und die nachbarschaftliche Gemeinschaft unverzichtbar. Deshalb bringe ich mich ein, deshalb mische ich mich ein.
Politische Arbeit ist für mich, den Blick unideologisch auf die Lebenswirklichkeit der Menschen zu richten. Und dann kraftvoll und authentisch Veränderungen dort zu bewirken, wo sie erfolgreich sein können: in Bezirk, im Land und von dort auch im Bund, wo häufig der Rahmen gesetzt, mit dem Bezirke gute Politik machen können.
In meinem Kiez rund um Onkel Toms Hütte lebe ich seit über 25 Jahren, hier bin ich bekannt, hier bin ich zu Hause und ehrenamtlich engagiert in der Genossenschaft für ein klimafreundliches Quartier, der Kirchengemeinde und der Nachbarschaft. Deren Interessen und Anliegen habe ich zwischen 2016 und 2021 in der BVV vertreten. Und so leidenschaftlich und streitbar ich mich dort eingebracht habe, so engagiert, lebendig und zupackend möchte ich die Interessen meines Zehlendorfer Wahlkreises im Abgeordnetenhaus vertreten.
Darum trete ich an:
Wärmewende und Klimaschutz voranbringen
Ich trete an, weil ich die Wärmewende – heizen ohne Öl und Gas – voranbringen möchte: im Land und in den Berliner Bezirken. So wie wir es in unserm Quartier erfolgreich gemacht haben, also am am besten mithilfe gemeinschaftlicher Lösungen. Klimaschutz braucht Engagement, politische Unterstützung und stabile Rahmenbedingungen. Berechtigte Schutzgüter (Denkmalschutz, Naturschutz, Klimaschutz) müssen neu ausbalanciert, Normen und Standards überprüft werden. Nicht um sie abzuschaffen, sondern sie unter dem Paradigma des Klimawandels für die Herausforderungen der Zukunft zu öffnen und zu modernisieren.
Öffentliche Räume gestalten
Ich trete an, weil ich die öffentlichen Räume – Straßen, Plätze, Grünflächen – bewahren und gestalten möchte. Lebenswerte Stadtquartiere brauchen Engagement für attraktive Mobilitätsangebote und gute Nahversorgung, für ‚Dritte Orte‘ und bezahlbaren Wohnraum, für Sicherheit und Sauberkeit. Schulwege müssen sicher, soziale Einrichtungen erreichbar und Grünflächen im urbanen Raum sauber und einladend sein. Zwischen berechtigten Freizeitinteressen und unabdingbaren Naturschutz-Bedürfnissen, etwa an den Grunewaldseen, muss ein verträglicher Ausgleich gefunden werden – immer unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, die diese öffentlichen Räume nutzen
„Kulturort Dahlem“ neu denken
Ich trete an, weil ich Kunst und Kultur und Architektur in nächster Umgebung in einen produktiven Austausch bringen möchte. Nach dem Umzug der Sammlungen der Dahlemer Museen liefen Diskussionen über Zwischen- und Nachnutzungen des einst renommierten Kulturstandort im Berliner Südwesten ins Leere. Es braucht einen neuen Anlauf bei der Konzeption eines „Kulturort Dahlem“. Das Museum für Europäische Kulturen und die Einrichtungen in unmittelbarere Nähe – das Kunsthaus Dahlem, das Brücke-Museum, das Haus am Waldsee – könnten dafür der Nukleus sein. Und ebenso die Architektur! 2026 fällt die Entscheidung der UNESCO, die Waldsiedlung Zehlendorf in die Berliner Welterbe-Siedlungen der Moderne aufzunehmen. Ein zentraler Ort für eine zeit- und kulturhistorische Würdigung dieses und anderer Siedlungs-Ensembles zwischen Breitenbachplatz und Mexikoplatz muss gefunden werden.
Die Region in der Stadtrandlage entwickeln
Ich trete an, weil wir das Denken innerhalb des S-Bahnringes überwinden und Stadt und Land am Rand zusammendenken müssen. Weil mehr als zwei Drittel der Berlinerinnen und Berliner außerhalb des S-Bahnringes lebt, hat Politik ihre erste Aufgabe in der Stadtentwicklung für ganz Berlin – beim Verkehr – auch bei der U3 –, beim Wohnen, bei der Ansiedlung von Gewerbe, dem Erhalt von Grün und der touristischen Entwicklung. In der der Teltow-Kanal-Region, beim Übergang von Lichterfelde-Süd nach Teltow-Fläming, in der Verbindung von Wannsee nach Potsdam Und zwar in gemeinsamer Planung und Entwicklung mit unseren Nachbargemeinden Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf (TKS) und Potsdam.