Tanklager Lankwitz: Die Chance für den Wohnungsbau muss genutzt werden!

Heute wurde die Entscheidung des Senats bekannt, nach dem Rückbau des Tanklagers nur 60 Prozent des Geländes für den Wohnungsbau vorzusehen. Diese Entscheidung halten wir für falsch und kurzsichtig. Aus einer jahrzehntelangen versiegelten Öllagerfläche könnte endlich ein klimaresilientes, lebenswertes Stadtquartier werden. Die ringsherum angrenzenden Wohngebiete und die Anbindung durch den S-Bahnhof Attilastraße sowie den geplanten S-Bahnhof Kamenzer Damm sprechen für eine deutlich höhere Wohnnutzung. Der Investor selbst hat anfangs von bis zu 1500 möglichen Wohnungen gesprochen. Als BVV haben wir uns für eine Wohnbebauung von mindestens 70 Prozent ausgesprochen, das wären immer noch um die 1000 Wohnungen- nun spricht der Senat von etwa 500 Wohnungen. 

Die Fraktionsvorsitzenden erklären hierzu: 

“Auf dem Areal des Tanklagers Lankwitz sollte jetzt die Chance genutzt werden, Wohnen, Grün, soziale Infrastruktur und Gewerbe in Einklang zu bringen. Der Standort ist ein sehr gutes Beispiel für die Möglichkeit, eine versiegelte Industriebrache zurückzubauen und ein lebenswertes, grünes Stadtquartier mit guter Verkehrsanbindung zu entwickeln.” 

Ulrike Kipf, Fraktionsvorsitzende

“Der Senat tritt beim Wohnungsbau auf die Bremse, obwohl hier die Straße frei ist. Auf dem Tanklager könnte ein grünes und lebenswertes Quartier mit bezahlbarem Wohnraum, sozialer Infrastruktur und einem durchgehenden Grünzug am Teltowkanal entstehen. Diese Chance darf Berlin nicht leichtfertig verschenken.“

Alexander Kräß, Fraktionsvorsitzender

geschrieben am 7. Juli 2026 von Ulrike Kipf