Erneut rechte Gewalt im Wahlkampf: Bündnis 90/Die Grünen Steglitz-Zehlendorf verurteilen Angriff auf Vorstandsmitglied

Berlin, 4. September 2026 Nach dem erschütternden antisemitischen Angriff auf unseren Direktkandidaten in Steglitz, Daniel Eliasson, wurde der grüne Wahlkampf im Bezirk Steglitz-Zehlendorf am gestrigen Donnerstag, den 3. September, erneut Ziel rechter Gewalt und Hetze.

Ein weibliches Vorstandsmitglied unseres Kreisverbands wurde beim Aufhängen von Flyern von dem bekannten AfD-Mitglied Joachim A. massiv angegriffen. Der Mann trat in der Vergangenheit wiederholt im Umfeld der AfD-Spitzenkandidatin Dr. Kristin Brinker in Erscheinung, wie uns vorliegende Fotos bestätigen. Er überzog unsere Kollegin mit schlimmsten Beleidigungen und nötigte sie, indem er ihr den Weg versperrte und sie am Losfahren hinderte. Nur durch das beherzte Einschreiten eines zivilcouragierten Passanten konnte diese extrem bedrohliche Situation beendet werden. Neben einer durch unser
Vorstandsmitglied bereits gestellten Anzeige wegen Nötigung und Beleidigung bereitet auch
unser Kreisverband Steglitz-Zehlendorf juristische Schritte vor.

Als Kreisvorstand von Bündnis 90/Die Grünen Steglitz-Zehlendorf erklären wir dazu:
„Unsere volle Solidarität gilt unserer Vorstandskollegin sowie allen Demokratinnen und Demokraten, die im Netz und auf der Straße täglicher Hetze und politischer Gewalt ausgesetzt sind.

Erneut sehen wir, wohin die schleichende Vergiftung des politischen Klimas führt: Aus Worten werden Taten, aus Hetze wird physische Bedrohung. Wir lassen uns von diesen faschistischen Methoden weder einschüchtern noch von den Straßen unseres Bezirks und unserer Stadt verdrängen. Wer meint, demokratischen Einsatz mit Aggression und Gewalt ersticken zu können, wird am Widerstand der Berlinerinnen und Berliner scheitern.

Dieser erneute Übergriff ist kein zufälliger Einzelfall, sondern das direkte Resultat einer Strategie. Die AfD ist der parlamentarische Arm des Rechtsextremismus in Deutschland. Sie bereitet den Boden, auf dem Hass gedeiht, und zieht schamlose Täter heran, die ihre verfassungsfeindliche Ideologie gewaltsam auf die Straße tragen. Wer wie die Berliner AfD und ihre Führungspersonen um Kristin Brinker mit solchen Personen Seite an Seite auftritt, trägt die Verantwortung für die Verrohung und die Gewalt in unserer Stadt. Die AfD ist keine normale Partei, sondern eine Bedrohung für unsere Demokratie, die Menschenwürde und die Sicherheit aller Menschen in diesem Land.

Diese gezielten Angriffe zeigen deutlich, dass die AfD Bündnis 90/Die Grünen als ihren zentralen politischen Hauptgegner markiert. Das macht auch der Blick auf die bevorstehende Landtagswahl in Sachsen-Anhalt deutlich: Wir Grünen stellen uns ihrem Weg zur Macht und einer Alleinregierung von Rechtsextremen konsequent entgegen.“

geschrieben am 4. September 2026 von Kreisverband